Meine Performances sind eine Auseinandersetzung mit alltäglichen Materialien und den gegebenen Räumlichkeiten/Orten sein. Die Materialien, die ich hier verwenden werde, suche und finde ich im alltäglichen Leben. Die Materialien werden aus ihrem eigentlichen Gebrauch dekontextualisiert und mit neuen divergenten Eigenschaften versehen.
Anhand ihrer Elastizität, ihres Volumens und ihrer Maße können die Materialen neu kombiniert werden. Hierbei spiele ich in der Momenthaftigkeit mit Eigenschaften des Ekels, der Erotik, des Scheiterns, der Sensibilität und der Konstruktion von Genderverhältnissen. Ich möchte in der offensichtlichen Fremdartigkeit dieses Ortes Grenzen und körperliche Eigenheiten erforschen und sichtbar machen.
Mit meinen Performances bin ich auf der Suche nach einer direkte Begegnung zwischen mir, der gegebenen Situation und dem ausgewählten Material. Dabei verfügt das von mir ausgewählte Material über eine gewisse Offenheit, ein bestimmtes Thema zunächst auf einer emotionalen, dann auf einer abstrakten oder intellektuellen Ebene zu berühren und schließlich die Schönheit des Hier und Jetzt herauszuarbeiten.
