Nico Sauer sucht nach künstlerischen Fremdkörpern, die sich antagonistisch zu gewohnten Rezeptionshaltungen verhalten und ein Kunstverständnis soweit gefährden sollen, bis sie ein neues ermöglichen.
Seine Ideen finden ihren Ausdruck in der Transformation von Kontexten, deren heimlicher Invasion und Umdeutung.
Arbeiten am Rande und außerhalb institutioneller Schutzräume drängen im (Er)Brechen mit dem Gewohnten an die Grenzen künstlerischer Wahrnehmung. Komponieren versteht er als ein Begreifen und Einbeziehen, Miteinander-in-Beziehung-setzen und Gestalten aller denkbaren Medien.
Das Schaffen von visuellen Arbeiten, wie Kostüm- und Bühnenbild, Skulpturen und Digitalem, sind hierbei ebenso wichtig wie das eigene Performen.
